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Politische Arbeit des VDR

2012 im Mai: Advocacy Group bei vier Direktionen der EU-Kommission

Einen Terminmarathon hat die Advocacy Group am 8. Mai 2012 hinter sich gebracht. Vier Meetings mit verschiedenen Direktionen standen auf der Agenda. Die Termine hatten sich ergeben, nachdem die Lobby-Gruppe ihren Forderungskatalog – die Industry Affairs Agenda – veröffentlicht hatte. Die Airport Regions Conference (ARC), sowie die Generaldirektionen „Justice“, „Enterprise“ und „Move“ der Europäischen Kommission hatten daraufhin Interesse gezeigt.

Die Advocacy Group stellte sich in den Gremien vor und erklärte, welche Ziele sie verfolgt. Neben neuen Kontakten konnten wichtige Überschneidungen der Interessen festgestellt werden, die einige „ToDos“ zur Folge haben. In den nächsten Wochen wird Hans-Ingo Biehl als Vorsitzender der Lobby-Gruppe vor allem die Synergien weiter verfolgen und Anschlussgespräche vereinbaren.

2012 im April: Verleihung des Preises "Return to Sender"

Im Januar hat der VDR seine Mitglieder nach dem größten Aufreger im vergangenen Jahr gefragt. Mit der Aktion soll auf ein Ereignis aufmerksam gemacht werden, das die Geschäftsreisewelt besonders negativ bewegt hat. Für die VDR-Mitglieder standen Ancillary Fees, die Bettensteuer, Körperscanner, volle Lufthansa-Lounges, die Luftverkehrsabgabe und die Optional Payment Charge für das Geschäftsreise-Ärgernis des Jahres 2011 ganz oben auf der Liste. „Der Markt entwickelt sich teilweise in eine Richtung, die eindeutig zu Lasten der Kunden geht“, erklärt VDR-Präsident Dirk Gerdom. „Wir machen mit dem Preis aufmerksam auf eine Neuerung oder einen Trend, den wir als Corporates gerne wieder abschaffen und zurückschicken würden. Daher auch der Name.“

2012 im April: Internationales Netzwerk für VDR-Mitglieder

Nach genau einem Jahr Testlauf hat der VDR sich entschieden, auch weiterhin mit dem europäischen Zusammenschluss der Geschäftsreiseverbände GBTA Europe zusammen zu arbeiten. VDR-Mitglieder profitieren deshalb auch in Zukunft vom europäischen Geschäftsreisenetzwerk und von Lobbyarbeit in Brüssel. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die pan-europäische Zusammenarbeit Früchte trägt. Erst vor einigen Wochen hat die Advocacy Group, deren Vorsitz VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl inne hat, eine „Industry Affairs Agenda“ mit ausführlichen Forderungen an die EU-Kommission veröffentlicht. Vorerst bis Ende 2013 haben VDR-Mitglieder nun Zugriff auf ein internationales Netzwerk. Die Kosten, die nach dem ersten Test-Jahr ab 1. April 2012 anfallen, übernimmt der VDR.

2012 im März: Neuer Ausbildungsberuf auf den Weg gebracht

Am 29. März 2012 knallten bei der DIHK in Berlin die Sektkorken. Früher als geplant hat die Expertengruppe den „Fachwirt für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement“ unter Dach und Fach gebracht. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern u.a. von verdi, DRV, DIHK und VDR zusammen. In der letzten Sitzung haben die Sachverständigen der Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretungen und des VDR den endgültigen Rahmenplan für den neuen Fortbildungslehrgang aufgesetzt. Das Ergebnis ist eine so genannte „Empfehlung zum Erlass einer Besonderen Rechtsvorschrift zum anerkannten Fortbildungsabschluss“. Im Juni berät der Berufsbildungsausschuss der IHK Köln über diesen Erlass. Wenn die Zustimmung erfolgt, wird dies veröffentlicht und ist somit geltendes Recht. Die Fortbildung zum Fachwirt für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement vermittelt betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit Fokus auf die praktischen Handlungsbereiche der Geschäftsreiseorganisation. Darüber hinaus ist geplant, dass der abgeschlossene Ausbildungslehrgang als Zulassungskriterium für den „MBA in Business Travel Management“ an der Fachhochschule in Worms anerkannt wird.

2012 im März: VDR erfolgreich im Kampf für vereinfachtes Reisekostenrecht

2012 im Februar: VDR im Bundeswirtschaftministerium

VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl trägt die Anliegen des Geschäftsreisemarktes im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgetragen.

Anlass war ein Treffen des Tourismusbeirats. Dieser Beirat wurde eingerichtet, um die Interessen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, der kommunalen Gremien und der Verbände zusammenzuführen. Die Mitglieder des Beirates sind Vertreter von Unternehmen und Spitzenverbänden der Tourismuswirtschaft, der Verkehrsträger, des DIHK, der Kommunen, der Gewerkschaften, der Medien und der Wissenschaft.

2012 im Januar: VDR für einheitlichen Emissionshandel

Der VDR kritisiert die Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH), bereits zum 1. Januar 2012 den Luftverkehr in den europäischen Emissionshandel einzubeziehen. Der europäische Alleingang könnte sich negativ auf Handelsbeziehungen auswirken und zu weiteren Preissteigerungen bei Flugtickets führen.

2011 im November: VDR vermittelt im Falle "Kreditkartenentgelt bei Flugticketbuchung"

Zuerst hatte die Deutsche Lufthansa im September 2011 ein Kreditkartenentgelt angekündigt. Andere Airlines sind dem Vorreiter gefolgt.

Bereits seit September klärt der VDR auf und vermittelt, um auf die Auswirkungen des Entgelts auf  Unternehmen mit Flugreisenden aufmerksam zu machen, um zu zeigen, welche Kosten entstehen und zu erklären, welche Probleme bei der Abrechnung entstehen.

Die Debit Card von Lufthansa AirPlus ist keine akzeptable Lösung für den Kauf von Lufthansa-Flugtickets – zumindest für Großunternehmen. Das wurde auf der Podiumsdiskussion zum Thema Optional Payment Charge auf der Herbsttagung für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement 2011 in Essen deutlich. Der VDR hatte Vertreter der Deutschen Lufthansa und von dessen Tochter-Unternehmen AirPlus mit Travel Managern an einen Tisch gebracht, um über Gebührenwildwuchs, Prozesse und die Kosten-Nutzen-Relation der alternativen Bezahlmethode zu sprechen.

Marcus Frank (Globales Key Account Management der Deutschen Lufthansa AG), Patrick W. Diemer (Vorsitzender der Geschäftsführung bei AirPlus International), Andrea Zimmermann (Leiterin VDR- Fachausschuss Mittelstand) und VDR-Vizepräsident Ralph Rettig diskutieren in Essen über die OPC.

2011 im Oktober: VDR auf dem BTW-Gipfel in Gesprächen mit Politik

VDR-Präsident Dirk Gerdom, Vizepräsident Ralph Rettig, VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl und Ehrenpräsident Michael Kirnberger vertraten den VDR am 17. Oktober 2011 beim 15. Tourismusgipfel des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Berlin. „Das positive Image, das sich Deutschland als Privat- und Geschäftsreiseziel – gerade auch dank der Unternehmen und Mitarbeiter der Tourismuswirtschaft – aufgebaut hat, wird durch politische Entscheidungen wie Betten- und Luftverkehrsteuer, Pläne für Bus- und PKW-Maut und die zunehmenden Nachtflugverbote allzu gern in Frage gestellt“, kritisierte BTW-Präsident Klaus Laepple in seiner Eröffnungsrede.

Ekkehard Tschirner, Ernst Burgbacher (ParlamentarischerStaatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie), Dirk Gerdom und Michael Kirnberger.  

Dirk Gerdom, Mitglied im BTW-Präsidium, nahm die Vorstandssitzung zum Anlass, um die Wichtigkeit des Geschäftstreisemarktes zu verdeutlichen.

Gemeinsam mit dem politischen Berater des VDR, Ekkehard Tschirner, trafen sich die VDR-Vertreter am darauffolgenden Tag mit dem neuen Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Peter Siegloch, und dem Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow sowie mit Werner Loscheider (Leiter Referat II A 4, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Gemeinsam stellten sie die Weichen für eine zukünftige intensive Zusammenarbeit. Unter anderem könnten zum Beispiel VDR-Studien vom BMWi unterstützt werden.

2011 im September: VDR kämpft für Vereinfachung des Reisekostenrechts

Zu einem kreativen Austausch hatte das Bundesfinanzministerium nach Berlin eingeladen. Neben Vertretern der Länderfinanzministerien waren auch die deutschen Spitzenverbände der Wirtschaft vertreten. Andrea Zimmermann (Leiterin VDR-Fachausschuss Mittelstand) wurde beim Parlamentarischen Abend des VDR im Juni vom BDI als Vertreterin der Travel Manager dazu gebeten.

Die rund 60 Teilnehmer erarbeiteten Möglichkeiten zur Entbürokratisierung und zur Neugestaltung des Reisekostenrechts. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Arbeitsstättenregelung sowie die Bewertung von Sachbezügen bei Mahlzeiten von Arbeitnehmern auf Dienstreisen.

Anfang des Jahres 2012 hat das Bundesministerium der Finanzen dann einen Bericht vorgelegt. Zu dem Bericht, auf dessen Grundlage eine Gesetzesänderung vorbereitet wird, konnten Verbände
Stellung nehmen. Auch der VDR hat hier eine Eingabe gemacht.

2011 im August: Task Force Flug setzt sich gegen Wettbewerbsverzerrungen ein

Die Task Force Flug (gegründet 2010) geht möglichen Wettbewerbsverstößen von Airlines nach. Sie stehen unter dem Verdacht, ihre marktbeherrschende Position zu nutzen, um Vertragsinhalte vorzuschreiben und sich so Daten anderer Fluggesellschaften zu verschaffen. 

Ende 2011 veröffentlicht der VDR den "VDR-Mustervertrag Flug-Rahmenvereinbarung". Damit stellt der VDR seinen Mitgliedern einen Standard zur Verfügung, der ein ausgewogenes und rechtlich unbedenkliches Vertragsverhältnis zwischen Fluggesellschaft und Unternehmen schafft.

2011 im Juli: Hans-Ingo Biehl übernimmt Vorsitz der Advocacy Group

Der VDR leitet eine sogenannte „Advocacy Group“ des europäischen Zusammenschlusses der Geschäftsreiseverbände, GBTA Europe (Global Business Travel Association). Die Interessengruppe besteht bisher aus englischen, niederländischen und nordeuropäischen Einkäufern aus dem Geschäftsreisebereich. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Industrie zu optimieren und die Interessen der Geschäftsreiseplaner bei der Europäischen Kommission durchzusetzen.

Gemeinsam mit Paul Tilstone (Managing Director der GBTA Europe) war Hans-Ingo Biehl dann im Juli 2011 zu einem ersten Gespräch bei der Generaldirektion für Mobilität und Verkehr, „GD MOVE“ (Directorate-General for Mobility and Transport) der EU-Kommission in Brüssel. Im Zentrum standen die Vorstellung der neu gegründeten Interessengruppe auf Europa-Ebene und das Thema „Ancillary Services“. Gemeinsam mit Vertretern der ETTSA (European Technology & Travel Services Association) hat der VDR auf die derzeitige Preisdarstellung in den GDS hingewiesen. Außerdem stand das Thema Datenschutz auf der Agenda. Im Zuge der VDR-Aktion für mehr Transparenz in Datenprozessen wird das Thema nun auch auf EU-Ebene bearbeitet.

Im Dezember 2011 hat die europäische Vertretung der GBTA (Global Business Travel Association) in Brüssel über die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern der europäischen Business-Travel-Verbände berichtet.

Die Advocacy Group gab dabei die Meinung der Befragten wider zu den Themen Wettbewerb, Datentransparenz, Sicherheit und Umweltschutz. Auch VDR-Mitglieder konnten im Vorfeld ihre Meinung eingeben.

Die Umfrage war Grundlage eines Forderungskatalogs, den die GBTA Europe im März 2012 an die europäische Kommission gerichtet hat. In der "Industry Affairs Agenda" macht sich die Lobby-Gruppe im Namen der europäischen Dienstreiseplaner stark für eine gesunde Infrastruktur, sichere und effiziente Reisen, einen transparenten und fairen Wettbewerb, angemessene Steuern und Entgelte sowie ein professionelles Travel Management auch im öffentlichen Dienst.

2011 im Juni: Parlamentarischer Abend in Berlin

Bei seinem Parlamentarischen Abend in Berlin unter dem Motto „Geschäftsreisende. Treiben. Wirtschaft“ stieß der VDR auf offene Ohren bei den anwesenden Politikern.

VDR-Präsident Dirk Gerdom, der die Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011 vorstellte, betonte die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik.
 
Pressemitteilung mit Rückblick auf den Parlamentarischen Abend

   Bei den Parlamentariern herrschte Einigkeit darüber, dass gehandelt werden muss: „Die Herausforderungen, die sich uns stellen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland weiterhin auszubauen, sind so gewaltig, dass man sich Streitereien nicht leisten kann. Wir müssen die besten Gemeinsamkeiten ausnutzen und ausweiten“, so Klaus Brähmig, CDU, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag, in seiner Begrüßungsansprache (Foto).

 

2010 im November: VDR setzt sich gegen Bettensteuer ein

Um Löcher in den Haushaltskassen zu stopfen, haben seit Herbst 2010 mehr und mehr Kommunen eine sogenannten „Kultursteuer“ eingeführt. Eine Preiserhöhung durch die Hintertür, die auf dem Rücken von Hotellerie und Industrie ausgetragen wird.

Am 3. November 2010 hat sich der VDR mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Köln, den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und an das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städtetages gewandt.

Details des Schreibens (für VDR-Mitglieder zugänglich)

Unabhängig davon hatte sich der Stadtdirektor der Stadt Köln, Guido Kahlen, bereit erklärt, auf dem Podium der Herbsttagung für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement in Leipzig Platz zu nehmen.

Ein nächstes Treffen mit dem Stadtdirektor von Köln ist geplant. Außerdem hat der VDR Rückmeldung von Deutschen Städtetag erhalten, der sich über Administrierungsschwierigkeiten bei den Unternehmen und bei der Hotellerie unterhalten möchte.

2010 im Juni: Luftverkehrsteuer trifft Geschäftsreisende

Die geplante „nationale ökologische Luftverkehrsteuer“ im Rahmen des Sparpakets der Bundesregierung widerspricht den Ankündigungen des Koalitionsvertrags, dessen verkehrspolitische Beschlüsse der VDR im vergangenen Oktober begrüßt hatten.

Im Sommer 2010 schätzte der VDR, dass die Abgabe die deutschen Unternehmen im Jahr 2011 vor Mehrkosten in Höhe eines deutlichen dreistelligen Millionenbetrags stellen wird.

Der VDR hat sich deshalb im Schulterschluss mit anderen Verbänden gegen die geplante Steuer ausgesprochen. Sie bedeutet für deutsche Unternehmen eine zusätzliche finanzielle Belastung, die dazu führt, dass die Budgets der Unternehmen stärker beanspruchen und bedingt dadurch weniger Reisen durchgeführt werden.

Am 20. August hat der VDR an Ministerialrat Dietmar Jakobs im Bundesfinanzministerium geschrieben. Im Falle der Einführung hat der VDR gefordert, zum einen Transfer- und Transitpassagiere davon auszunehmen sowie die Besteuerung nicht weiter zu differenzieren, z.B. über die Serviceklassen. Zudem sollte die Luftverkehrssteuer auf das Jahr 2011 beschränkt bleiben, da sonst durch die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel ab 1. Januar 2012 die reisenden deutschen Unternehmen doppelt belastet würden.

Details des Schreibens (für VDR-Mitglieder zugänglich)

Um den politischen Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, sammelten die Betriebsräte der Luftverkehrsbranche unter dem Dach der Gewerkschaft ver.di Unterschriften für eine Petition gegen die geplante Luftverkehrssteuer.

Auch Ende 2011 hat der VDR weiterhin eine Abschaffung der Luftverkehrsabgabe bis 2012 gefordert, sollte der Flugverkehr dann in den Emissionshandel einbezogen werden. In diesem Fall kommen auf Flugpassagiere erhebliche Mehrkosten zu. Bis zu zwölf Euro pro Strecke könnten Tickets teurer werden, weil Airlines den Wert der Emissionszertifikate wohl auf die Passagiere umlegen werden. Die Zuteilungen der Emissionszertifikate an die Fluggesellschaften hat die EU-Kommission Ende September
bekannt gegeben.

2010 im März: VDR fordert einheitliche Gestaltung der Ticketpreise

Die neue Tarifstruktur der Deutschen Lufthansa hat im Frühjahr 2010 bei Unternehmen in Deutschland für Unruhe gesorgt. Die Regelungen besagen zwar, dass nicht verbrauchte Steuern und Gebühren – wie Flughafen- und Einreisegebühren, die die Fluggesellschaft an Dritte aufgrund öffentlich-rechtlicher Abgaben- und Steuerregelungen zahlen muss – bei einer Stornierung erstattet werden. Eigene Zuschläge der Airline für Treibstoff und Sicherheit werden jedoch einbehalten.


Frühjahrstagung 2010

Weil auch Wettbewerber ähnliche Tarifmodelle praktizieren, hat sich der VDR gegen diese Erstattungsregelung ausgesprochen. Die Forderung: Die Integration der Zuschläge in den Endpreis.

Die Studie „Total Cost of Ticket“ des Institutes of Business Travel Studies (IBTS) der Fachhochschule Worms im Auftrag von VDR und DRV, die auf der Frühjahrstagung in Berlin vorgestellt wurde (Foto) bestätigte im April 2010: Die unterschiedliche Gestaltung der Tax Box-Anteile z.B. durch In- bzw. Exkludierung von Treibstoffzuschlägen hat erhebliche Auswirkungen auf die Kosten in deutschen Unternehmen.

2010 im März: ITB 2010 als Plattform für zahlreiche Gespräche mit politischen Vertretern

Der VDR konnte mit Klaus Brähmig (CDU/CSU, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag), Horst Meierhofer (FDP, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Tourismus) und Marlene Mortler (CDU/CSU, Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag, im Bild links) über aktuelle Themen wie Bürokratieabbau und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Geschäftsreiseverhalten sprechen.
Klaus Brähmig (CDU/CSU, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag) ist für den VDR der politische Ansprechpartner zum Thema "Ausbildung im Business Travel Management".
Hans-Joachim Hacker (SPD, tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion) informierte den VDR über den Stand des Antrags "Messen und Geschäftsreisen als Chance für den Tourismusstandort Deutschland". Er wird im weiteren Verlauf einen Blick auf den Gesamtrahmen des Antrags behalten.

2010 im März: Bundesfinanzministerium reagiert auf Forderungen des VDR

Der VDR hat sich im Januar in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) gewandt. Am 5. März hat das Bundesministerium der Finanzen ein Anwenderschreiben veröffentlicht, das die Vorschläge berücksichtigt, die deutsche Unternehmerverbände wie der GeschäftsreiseVerband VDR geäußert hatten.
 
Anwenderschreiben

2010 im Januar: Spitzenverbände appellieren an das Bundesfinanzministerium

Im Januar hat sich der VDR mit einem Brief an Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) gewandt. Der Verband appelliert darin, auf die Probleme zeitnah zu reagieren, die durch die Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe auf deutsche Unternehmen zukommen. Der VDR erbittet einen praxisorientierten Anwenderhinweis, um den Verwaltungsaufwand in deutschen Unternehmen und die damit verbundenen Mehrkosten zu minimieren.

Acht Spitzenverbände haben sich in der Diskussion um einen Anwenderhinweis gemeinsam an das Bundesministerium für Finanzen (BMF) gewandt, um sich noch einmal für praxisnahe, anwenderfreundliche Regelungen einzusetzen. Die Forderungen der acht Verbände decken sich mit denen des VDR.
 
Zur Pressemitteilung Spitzenverbände fordern Anwenderhinweis zur gesenkten Mehrwertsteuer für Hotels

Über den Inhalt des Schreibens an den Bundesfinanzminister informiert eine Mitgliederinformation, die nach dem Login einsehbar ist.

2009 im Dezember: VDR reagiert auf Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsleistungen

Am 18.12.2009 hat der Bundesrat dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz zugestimmt. Nach dem Willen des Gesetzgebers wird ab dem 01.01.2010 ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf die reine Beherbergungsleistung angewandt. Nebenleistungen wie das Frühstück sind zum vollen Mehrwertsteuersatz abzurechnen.
 
Ab 01.01.2010 muss das Frühstück also auf Hotelrechnungen gesondert ausgewiesen werden. Eine Pauschalrechnung, die Übernachtung inklusive Frühstück beinhaltet, kann nicht mehr ausgestellt werden. In den deutschen Unternehmen wird es durch die Änderung zu Kostensteigerungen kommen. Diese setzen sich zusammen aus direkten Mehrkosten durch verminderten Vorsteuerabzug bei gleichbleibendem Bruttopreis und internen Prozesskosten.
 
VDR-Mitglieder finden nach dem Login die Mitgliederinformation zur neuen gesetzlichen Regelung. 

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Viola Eggert

Referentin Business Travel

069 69522931

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© Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
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