3. April 2020
Liebe VDR-Mitglieder,
VDR-Team 2020

das Coronavirus hat Deutschland nun seit einigen Wochen fest im Griff. Die von der Politik und den Behörden verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehende Quasi-Shutdown der deutschen Wirtschaft stellen uns alle derzeit beruflich wie privat vor große Herausforderungen.

Viele von uns mussten ihren Alltag neu organisieren, Arbeitsweisen umstellen und lieb gewonnene tägliche Routinen aufgeben. Das öffentliche Leben ist weitgehend zum Erliegen gekommen und der notwendig gewordene Verzicht auf persönliche Kontakte mit Familie, Freunden und Kollegen belastet uns zusätzlich. Auch machen sich viele Menschen derzeit Sorgen um ihre berufliche Zukunft.

Auch wir vermissen dieser Tage das, was den VDR als Verband besonders auszeichnet: Das Netzwerk, die Begegnungen auf unseren Veranstaltungen und Seminaren, ein freundlicher Handschlag, ein kurzer Plausch unter geschätzten Fachkolleginnen und -kollegen. Trotzdem wollen wir auch in dieser schwierigen Zeit weiter für Sie da sein. Dazu gehört, dass wir Sie mit aktuellen Informationen versorgen, in unserer Akademie verstärkt auf Webinare setzen und Ihnen über unsere Diskussionsforen, in telefonischer Beratung oder über virtuelle Regionalkonferenzen weiterhin eine Plattform zum Austausch und zum Networking geben.  

Mit unseren regelmäßigen Barometerumfragen wollen wir Stimmungsbilder, Einschätzungen und Prognosen der VDR-Gemeinschaft einfangen, die Ihnen Benchmarks und Orientierungshilfen sowie uns eine Datenbasis geben, um vor allem gegenüber der Politik unsere Argumente mit Zahlen untermauern zu können. 

Gerade jetzt stellen wir fest, dass aufgrund von Reisebeschränkungen Business nicht mehr „as usual“ funktioniert. Zwar hat unsere jüngste Mitgliederumfrage gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit Geschäftsreisen durch Telefon- oder Videokonferenzen kompensieren kann. Trotzdem bleibt der persönliche Austausch auch in Zeiten virtueller Meetings wertvoll und wird auch zukünftig die Basis für den Aufbau von Kontakten und gegenseitigem Vertrauen bilden.

Wir wissen, dass einige VDR-Mitgliedsunternehmen von der Krise stärker betroffen sind als andere. Umsatzeinbußen und Zahlungsausfälle stellen viele Firmen vor eine ungewisse Zukunft. Als Verband der Nachfrager sind wir in erster Linie den Interessen unserer ordentlichen Mitglieder verpflichtet. Sie können sich darauf verlassen, dass wir diese Interessen auch weiterhin mit derselben Kraft und demselben Einsatz vertreten werden, wie Sie es von uns kennen. Dazu stehen wir in enger Abstimmung mit unserer Hauptstadtrepräsentanz und unternehmen größtmögliche Anstrengungen, auch auf politischer Ebene Ihren Sorgen, Problemen und Hoffnungen eine Stimme zu verleihen. 

Klar ist aber auch: Eine schnelle wirtschaftliche Erholung wird ohne leistungs- und handlungsfähige Mobilitätsdienstleister nicht möglich sein. Wir brauchen daher zeitnahe und faire Lösungen, die das Überleben auch der kleineren Anbieter gewährleistet und gleichzeitig die berechtigten Ansprüche der Kunden sichert. Unsere Aufmerksamkeit gilt daher gerade auch verstärkt den außerordentlichen Mitgliedern, die aktuell in besonderem Maße von der Krise betroffen sind. Wir appellieren ganz klar an die Politik, bei ihren Bemühungen auch die Geschäftsreisebranche nicht aus den Augen zu verlieren. Auch hier wird es staatlicher Hilfe bedürfen, um Liquiditätsprobleme überbrücken zu können.

Wir wissen, dass wir in dieser für uns alle besonderen Situation nicht jedem gleichermaßen gerecht werden können. Lassen Sie uns weiterhin im partnerschaftlichen und vertrauensvollen Dialog bleiben – insbesondere dann, wenn berechtigte aber gegenläufige Interessen zu Unverständnis, Vorbehalten oder Enttäuschungen führen. Wir sind davon überzeugt, dass wir diese Krise nur gemeinschaftlich meistern können – als DER GeschäftsreiseVerband in Deutschland. 

Wir sollten nun alles Erdenkliche tun, um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Je schneller wir das mit Solidarität, Disziplin und Durchhaltevermögen schaffen, desto früher sehen wir uns alle (hoffentlich) gesund wieder und schauen nach vorne.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr VDR-Präsidium und das Team der VDR Service GmbH

Christoph Carnier (Präsident), Inge Pirner (Vizepräsidentin), Karina Kaestner, Michael Krenz, Heiko Luft, Oliver Meinicke, Hans-Ingo Biehl (Hauptgeschäftsführer), Antje Adam, Bettina Amend, Kerstin Best, Christoph Bormann, Viola Eggert, Angelika Hoefler, Sandra Jahn, Christina Konkol, Marijke Pfundstein, Verena Pingel, Elisa Schmeiser, René Vorspohl, Julia Weigel.

 

  
  

Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)

Darmstädter Landstraße 125, 60598 Frankfurt am Main
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