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VDR & GBTA Conference 2018: Wie die Themen auf die Agenda kommen

Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl erklärt im Interview, wer über das Programm der Herbsttagung entscheidet und wie sich VDR-Mitglieder einbringen können Veranstaltungen
VDR & GBTA Conference 2018: Wie die Themen auf die Agenda kommen VDR-Service GmbH

Vom 27. bis 29. November 2018 findet in Berlin die nächste VDR & GBTA Conference statt. Zu der größten europäischen Business-Travel-Veranstaltung mit ihrem vielfältigen Kongressprogramm werden erneut rund 1.000 Teilnehmer erwartet.

 

Hans-Ingo Biehl | VDRViele Mobilitätsverantwortliche  haben uns gefragt, wer eigentlich darüber entscheidet, welche Keynotes und Themen für die Fachforen ins Kongressprogramm aufgenommen werden. VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl beantwortet die wichtigsten Fragen im Kurzinterview. 

Herr Biehl, die VDR & GBTA Conference 2018 steht vor der Tür und die Teilnehmenden dürfen sich wieder auf ein abwechslungsreiches Kongressprogramm freuen. Wie werden die Konferenzthemen ausgewählt?

Hans-Ingo Biehl: Die Auswahl der Themen für die Konferenz erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt, dem sogenannten „call for papers“, werden alle Mitglieder der europäischen Geschäftsreiseverbände, darunter auch der VDR, um Themenvorschläge für die einzelnen Fachforen gebeten. Die Vorschläge sollen idealerweise bereits Hinweise über Format, Nutzen für die Teilnehmer und mögliche Redner bzw. Dozenten beinhalten.

In einem zweiten Schritt wird die Themensammlung dann nach einem bestimmten Schema durch verschiedene Gremien der GBTA bewertet. Das Ergebnis ist eine Shortlist, die dann noch einmal von Expertengruppen evaluiert wird. Dazu gehören die „Strategic Benchmark Group“ mit Vertretern der großen Unternehmen in Europa, die Spitzen der regionalen europäischen Geschäftsreiseverbände im „GBTA Partnership Council“ sowie diverse weitere Experten aus den Fachausschüssen an. Im vergangenen Jahr haben wir rund 150 Einreichungen für 30 Slots erhalten.

Wie ist der VDR konkret in diesen Prozess eingebunden?

Hans-Ingo Biehl: Als Hauptgeschäftsführer des VDR bin ich selbst  Mitglied des GBTA Partnership Council und vertrete dort die VDR-Interessen. Zudem ist der sogenannte ‚Fachbeirat VDR-Tagungen‘ Teil der Kommission, die über das Tagungskonzept entscheidet. Zudem fließen die Ergebnisse der Feedback-Umfragen nach jeder Veranstaltung mit in die Konzeption der jeweils nächsten Tagung mit ein. Über dieses Instrument haben die VDR-Mitglieder auch ein indirektes Mitspracherecht. Alle Bewertungen werden dann zusammengenommen, die Themen mit den höchsten Bewertungen kommen dann auf die Agenda der Tagung. Dabei achten wir darauf, dass eins möglichst breites Spektrum an Geschäftsreisethemen abgedeckt wird.

Welche Formate bietet das Tagungsprogramm?

Hans-Ingo Biehl: Im Wesentlichen beinhaltet die Konferenz drei unterschiedliche Formate: Zum einen die Center Stage Sessions, in denen Keynote Speaker oder Diskussionsrunden zumeist übergreifende Themen behandeln. In den oft parallel stattfindenden Fachforen oder Education Sessions geht es dann in kleinerer Runde darum, spezifischere Geschäftsreise-Themen zu besprechen. Zusätzlich dazu gibt es noch Slots, in denen Ergebnisse von Studien GBTA Foundation vorgestellt werden.

Man bekommt den Eindruck, dass die Themen der einzelnen Fachforen mehrheitlich von Anbietern und Dienstleistern bestimmt werden.

Hans-Ingo Biehl: Der Eindruck täuscht nicht. Das liegt aber daran, dass die Anbieter hier sehr aktiv sind und eine ganze Menge Themen in den Auswahlprozess einbringen. Klassische Themen der Corporate-Unternehmen sind in der Minderzahl. Dabei haben gerade die Mobilitätsverantwortlichen in den Unternehmen oft ein breit gefächertes Know-how und kluge Ideen, die es sich anzubieten lohnt. Alle sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.

VDR & GBTA Conference

 

 

Sprechen Sie uns gerne an!

René Vorspohl | VDR
René VorspohlPR & Kommunikation | Pressesprecher

Verena Pingel | VDR
Verena PingelReferentin Digitale Medien