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Verpflegungsmehraufwand: Spesensätze steigen auf 14 und 28 Euro

Das Bundeskabinett hat erstmals seit 2014 eine Erhöhung der Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand beschlossen. Als Formsache gilt die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Reisekosten, Recht und Steuern, Bundes- und Europapolitik
Verpflegungsmehraufwand: Spesensätze steigen auf 14 und 28 Euro VDR-Service GmbH

Wegen dieser noch ausstehenden Voten wurde noch kein Termin genannt, an dem die erhöhten Spesensätze in Kraft treten. Bislang galt für den An- und Abreisetag sowie für eine Abwesenheit von mehr als acht Stunden eine Pauschale von 12 Euro. Künftig werden es 14 Euro sein. Für Dienstreisen, die länger als 24 Stunden dauern, steigt der Pauschbetrag von 24 auf 28 Euro.

Steuerzahler können die Pauschale für den Verpflegungsmehraufwand, wie sie korrekt heißt, auf zwei Arten nutzen. Unternehmen zahlen sie im Rahmen der Reisekostenabrechnung direkt an ihre Arbeitnehmer, für die die Pauschale natürlich weiterhin steuerfrei bleibt. Selbstständige können die Pauschale bei der Steuererklärung als Werbungskosten geltend machen. Insbesondere bei einer Menge Reisen im Jahr lohnt sich das. Für Auslandsreisen gelten je nach Land andere Sätze.

Auch für Berufskraftfahrer soll die Steuererklärung unbürokratischer werden: Sie können dem Beschluss nach künftig pro Kalendertag mit Übernachtung im Fahrzeug 8 Euro geltend machen. Bisher müssen sie ihre tatsächlich entstandenen Ausgaben einreichen.

(Quelle: BizTravel)

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René Vorspohl | VDR
René VorspohlPR & Kommunikation | Pressesprecher

Verena Pingel | VDR
Verena PingelReferentin Digitale Medien