Brief aus Berlin (17): Modernes Lobbying

Neben dem Aufbau und der Pflege eines persönlichen Netzwerks in der Politik zeichnet modernes Lobbying das aktive, konstruktive Mitarbeiten in Projektgruppen, Fachausschüssen und Kommissionen aus. Nicht nur die Kritik politischer Entscheidungen und das konkrete Lobbying, also das Einwirken auf Gesetzgebung, gehören in den Werkzeugkasten von Verbänden. Je breiter diese Art der politischen Kommunikation angelegt ist, je höher ist die Akzeptanz bei der Politik; und schlussendlich auch der Erfolg.

Das VDR Präsidium hat sich diese Philosophie zu Eigen gemacht. So hat die Vizepräsidentin Inge Pirner gemeinsam mit dem Hauptstadtrepräsentanten an zwei Veranstaltungen der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Thema Verbraucherrechte im Luftverkehr teilgenommen. Der Bahnausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Arbeitsstand der fünf Arbeitsgruppen zum Thema Zukunftsmodell Schiene befassen und aufgrund einer eigenen Positionsbildung aktiv auf den Leiter des „Zukunftsbündnis Schiene“, den Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann MdB im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zugehen und eine konstruktive Mitarbeit anbieten. Schon im Februar hat der Hauptstadtrepräsentant den Kontakt zur Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität aufgenommen und Möglichkeiten einer aktiven Mitarbeit ausgelotet. Mit den Möglichkeiten, in der Zeit geplante oder bereits arbeitende Modellprojekte zu integrierter Mobilität, beispielsweise „Mobiles Münsterland“, wird sich das Präsidium in der nächsten Sitzung beschäftigen.

Der VDR zeigt mit diesem Vorgehen, dass er sich als Partner der Politik sieht und den Dialog auf Augenhöhe betreibt.

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