Lästige Bürokratie bei Hotelübernachtungen gehört bald der Vergangenheit an

Rezeption | Hotellerie | Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Klausurtagung auf Schloss Meseberg die Eckpunkte für ein weiteres Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV) zum Abbau unnötiger Bürokratie beschlossen. Mit dem Gesetz will die aktuelle Regierung laut eigener Aussage die Trendumkehr bei bürokratischen Belastungen einleiten und die Wirtschaft angesichts einer drohenden Rezession unterstützen. Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) begrüßt insbesondere die Ankündigung, die Meldepflicht für deutsche Staatsbürger in Hotels abzuschaffen.

Kein lästiges Ausfüllen sämtlicher persönlicher Daten an der Hotelrezeption – dies fordert der GeschäftsreiseVerband mit der Abschaffung des Meldescheins seit langem. Um eine echte Verschlankung der Abläufe im Geschäftsreisebereich voranzubringen, ist es wichtig, unnötige bürokratische Prozesse aufzuheben, statt diese zu digitalisieren. Dies gilt auch im Fall des (Hotel-)Meldescheins. „Das ersatzlose Streichen ist aus Sicht der Geschäftsreisenden sinnvoller als eine Digitalisierung“, so VDR-Vizepräsidentin Inge Pirner, die sich gemeinsam mit den Mitgliedern des verbandsinternen Fachausschusses Hotel für eine Vereinfachung der Meldepflicht eingesetzt hat. Denn ein digitaler Meldeschein, der weiterhin vor Ort ausgefüllt werden müsse – nur diesmal mit dem Tablet statt mit Zettel und Stift – stelle keine Optimierung bürokratischer Prozesse dar. Im Vorfeld der Klausurtagung hatte sich der VDR bereits mit einem Schreiben an die zuständigen Staatssekretäre gewandt und für eine Abschaffung der Hotelmeldepflicht geworben. „Daher freuen wir uns ganz besonders über die Einigung der Bundesregierung – vor allem im Sinne der Geschäftsreisenden, für die es in Zukunft eine große Entlastung darstellen würde. Das verdeutlicht, dass unser Engagement auch in Berlin Beachtung findet“, kommentierte Pirner das Vorhaben der Politik.

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