Geschäftsreisen sind mehr als ein Kostenfaktor. Warum Unternehmen stärker darauf schauen sollten, was eine Reise für Kundenbeziehungen, Projekte und Geschäftsentwicklung bewirkt, erklärt VDR-Geschäftsführer Jens Schließmann in einem großen Interview in der heute erschienenen Sonderbeilage „Geschäftsreisen“ der WELT.
Unternehmen stehen unter Kostendruck und prüfen genauer, wofür sie ihre Ressourcen einsetzen. Gleichzeitig wird wieder mehr gereist. Für VDR-Geschäftsführer Jens Schließmann ist das kein Widerspruch: Entscheidend ist nicht allein, was eine Geschäftsreise kostet, sondern welchen geschäftlichen Mehrwert sie schafft.
Im Interview macht er deutlich, warum der reine Blick auf Ticket-, Hotel- oder Reisekosten zu kurz greift: „Ein Unternehmen investiert aber nicht in ein Bahnticket, einen Flug oder eine Hotelübernachtung. Es investiert in das, was mit der Reise erreicht werden soll: eine Kundenbeziehung, ein Projekt oder die Erschließung eines neuen Marktes.“
Damit greift das Interview ein Thema auf, das der VDR derzeit besonders in den Mittelpunkt rückt: Reisekosten sind Reiseinvestitionen. Geschäftsreisen sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo persönliche Präsenz einen Mehrwert schafft.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass ein steigendes Reisevolumen nicht automatisch höhere Kosten pro Reise bedeutet. 2025 wurden in Deutschland 116,1 Millionen Geschäftsreisen unternommen, 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig gingen die durchschnittlichen Kosten pro Geschäftsreise um 4,8 Prozent zurück.
Im Gespräch geht es deshalb auch um die wachsende Bedeutung eines professionellen Travel Managements. Aus einer überwiegend operativen Aufgabe entwickelt sich zunehmend eine strategische Steuerungsfunktion, in der Prozesse, Daten, Sicherheit, Fürsorgepflicht und die Anforderungen verschiedener Unternehmensbereiche zusammenlaufen.
Das vollständige Interview ist in der Sonderbeilage „Geschäftsreisen“ der WELT zu lesen:
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