Das Handelsblatt widmet dem Thema Geschäftsreisen in seinem Spezial „Partner für den Mittelstand“ eine Doppelseite. Mit dabei: ein Interview mit VDR-Präsident Christoph Carnier sowie aktuelle Zahlen aus der VDR-Geschäftsreiseanalyse. Aus Sicht des VDR wird dabei einmal mehr deutlich: Geschäftsreisen sind nicht nur ein Kostenfaktor, sondern gezielte Reiseinvestitionen in Kundennähe, Projekte und wirtschaftlichen Erfolg.
Warum gerade mittelständische Unternehmen wieder häufiger auf Geschäftsreisen setzen, welche Rolle persönliche Begegnungen für den Geschäftserfolg spielen und wie Unternehmen ihre Mobilität heute effizienter steuern: Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 17. August.
Im Interview macht VDR-Präsident Christoph Carnier deutlich, dass persönliche Präsenz für viele mittelständische Unternehmen unmittelbar mit Kundennähe und Geschäftserfolg verbunden ist. Gerade Unternehmen ohne große internationale Vertriebsstrukturen sind auf den direkten Austausch mit Kunden und Lieferanten angewiesen. Entscheidend ist dabei nicht allein, was eine Reise kostet, sondern welchen Beitrag sie zum Unternehmenserfolg leistet. Genau darin liegt aus Sicht des VDR der Investitionscharakter von Geschäftsreisen.
Gleichzeitig zeigt die Berichterstattung, dass Unternehmen ihre Reisen heute deutlich gezielter und effizienter steuern. Die durchschnittlichen Kosten pro Reise gingen 2025 laut VDR um 4,8 Prozent auf 418 Euro zurück. Unternehmen reisen also nicht einfach mehr, sondern setzen ihre Reisebudgets bewusster dort ein, wo persönliche Präsenz wirtschaftlichen Mehrwert schafft.
Auch digitale Formate und Künstliche Intelligenz spielen eine wichtige Rolle. Digitale Meetings haben sich vor allem für Routineabstimmungen etabliert. Persönliche Treffen bleiben jedoch dort unverzichtbar, wo Beziehungen aufgebaut, schwierige Verhandlungen geführt oder kritische Projekte vorangebracht werden. KI kann Unternehmen zudem dabei unterstützen, Prozesse zu automatisieren, Transparenz zu schaffen und bessere Entscheidungen im Mobilitätsmanagement zu treffen.
Der begleitende Handelsblatt-Beitrag greift darüber hinaus zentrale Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse auf. Demnach wurden 2025 in Deutschland 116,1 Millionen Geschäftsreisen unternommen, 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als drei Viertel der Reisen entfallen auf Unternehmen mit zehn bis 500 Beschäftigten. Zugleich hat die Bedeutung europäischer Geschäftsreisen zugenommen: Ihr Anteil stieg innerhalb eines Jahres von 24 auf 30 Prozent. Christoph Carnier führt diese Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass Unternehmen ihre Lieferketten robuster aufstellen, Zulieferer diversifizieren und Wertschöpfung stärker an europäischen Standorten ausrichten.
Die Berichterstattung zeigt damit einmal mehr, welche wirtschaftliche Bedeutung professionell gesteuerte Geschäftsreisen gerade für den Mittelstand haben und welche Rolle der VDR als Datenquelle und Ansprechpartner für die Branche einnimmt.



